Von 2002 an wurde in vier Bauabschnitten die Fassade der Pfarrkirche St. Martzin in Sendenhorst nach unseren Planungen instand gesetzt. Witterungsbedingt und infolge verschiedener Eingriffe in die Konstruktion der Kirche hatten sich im Ziegel- und Natursteinmauerwerk Schäden gebildet. Die Arbeiten wurden 2006 abgeschlossen.

Das Natursteinmauerwerk des Turmes besteht aus einer Zweitverwendung des Steins, der ursprünglich Bestandteil eines Schiffshebewerkes war. Haupttsächlich wurden die Fugen überarbeitet, sowie Antragungen, Vierungen und Steinaustausche vorgenommen, um die Wasserführung wieder herzustellen bzw. weiter zu gewährleisten. Der Steinaustausch bezog sich vor allem auf den Sockelbereich, wo der Einsatz von Tausalzen zu Schäden geführt hatte.

Das Austauschmaterial sowie der eingesetzte Mörtel folgten gutachterlichen Empfehlungen. Zum Einsatz kam Gildehauser Sandstein.