Das Heimatmuseum der Stadt Ahlen ist in einem denkmalgeschützten Gebäude an der Wilhelmstraße 12 untergebracht, welches ehemals zum Gelände des Oers-Hof gehörte. Es gilt als ältestes Ahlener Beispiel für ein großbürgerliches Wohnhaus. Das Gebäude hat ein für ein münsterländisches Bürgerhaus seit dem 15.-16. Jh. typisches Raumgefüge aus Steinwerkteil, Querküche und Vorderhaus, das ursprünglich aus der Verbindung des freistehenden unterkellerten Steinwerks mit dem bürgerlichen Hallen- bzw. Fleetdeelenhaus entwickelt wurde und das sich bis ins 18. Jh. hinein hielt.

Die Baugeschichte spiegelt die wesentlichen Nutzungsänderungen wieder, die das Gebäude im Laufe der Zeit erfahren hat.

1941 hat die Stadt Ahlen das Gebäude erworben. Es blieb zuerst noch Wohn- und Wirtschaftshaus. Ab 1956 wurde es dem SGV- Heimatverein zur Nutzung überlassen und 1966 wurde dort ein Heimatmuseum eröffnet.

Nachdem unser Büro in 2010 ein Gutachten über die Instandsetzung verfasst hat lautete 2012 die Aufgabe, die Instandsetzung der Außenwände und Dachflächen des Gebäudes sowie eine Neufassung der Innenräume zu planen.